Mit einem Depotübertrag die Netto-Rendite steigern

Mit einem Depotübertrag die Netto-Rendite steigern

8. November 2012

Was nutzen die schönsten Renditen und Handelserfolge, wenn am Ende des Jahres die Abrechnung für das Wertpapierdepot den Ertrag wieder schmälert. Gerade die Kunden von Filialbanken und Sparkassen werden sich fragen, aus welchem Grund sie immer noch Jahr für Jahr eine Depotverwaltungsgebühr bezahlen, wenn die Beratungsleistungen der Bank rückläufig sind und andere Anleger bei ihren Banken nicht mit diesen Kosten belastet werden.

Depotvergleich zeigt die Alternativen

Wer sich als Anleger einmal fünf Minuten Zeit nimmt, wird erstaunliches Einsparpotential feststellen. Ein Depotvergleich im Internet macht deutlich, dass sich die Kosten für den Wertpapierhandel, ebenso wie die Kosten für die Verwahrung, signifikant senken lassen. Eine kostenlose Depotführung ist bei vielen Banken, zumindest für einen bestimmten Zeitraum, schon selbstverständlich. Neben den reduzierten Kosten bieten zahlreiche Banken noch weitere Boni für einen Depotwechsel. Dieser kann in reduzierten Transaktionsgebühren für Wertpapierorders bestehen, aber auch in einer Gutschrift bei einem Depoübertag, wie hier deutlich wird. Voraussetzung sind dafür aber in der Regel Mindestgrößen in Bezug auf den Depotgegenwert. Wie heiß umkämpft der Wertpapiersektor bei den Direktbanken ist, zeigt ein Vergleich der einzelnen Anbieter. Kaum eine Bank, die nicht in welcher Form auch immer, Vergünstigungen für Neukunden anbietet. Wichtigstes Kriterium für den Anleger dürfte aber die Senkung der Depotkosten sein.

Kostenseite ist auch vom Transaktionsverhalten abhängig

Ein Depotvergleichsrechner zeigt schnell, dass die Kosten für das Depot nicht nur vom Volumen abhängen, sondern auch von dem individuellen Transaktionsverhalten. Mit der Eingabe der Anzahl der jährlichen Orders und dem durchschnittlichen Volumen ermitteln sich die Gesamtkosten und machen den Markt der Anbieter somit transparenter. Für Anleger bedeutet daher ein Depotwechsel, dass bei Senkung der Kostenquote zwangsläufig die Rendite des Depots ansteigt. Ein anderes Beispiel dafür ist der Erwerb von Investmentfondsanteilen. Wer bei seiner Sparkasse einen Ausgabeaufschlag bezahlen muss, hat automatisch eine geringere Nettorendite als ein Anleger, der bei einer Direktbank den gleichen Fonds ohne Aufschlag erwirbt. Entfallen auch noch die Gebühren für die Kontoführung, kann dies einen Renditevorsprung von schnell sechs oder sieben Prozent ausmachen – bei dem gleichen Investment. Ein Depotübertrag zu einem kostengünstigeren Institut ist eigentlich für jeden Investor die logische Konsequenz zur Steigerung der Erträge.

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