Klare Ansage von FED-Chef Jerome Powell lässt Märkte aufatmen

Klare Ansage von FED-Chef Jerome Powell lässt Märkte aufatmen

Die Kapital- und Finanzbranche blickt aufmerksam auf die Entwicklungen in den USA. Dort hat der neue Chef der FED seinen Posten angetreten. In ersten Reden bestätigte Jerome Powell bereits den bisherigen Weg kleinerer Zinsanhebungen, weiter gehen zu wollen.

Moderate Zinsanhebungen für 2018 geplant

In einer Rede bestätigte Powell die Strategie der FED, über kleine Zinsanpassungen des Leitzinses einer Überhitzung der amerikanischen Wirtschaft entgegenwirken zu wollen, sowie die Inflationsrate bei einem Niveau von zwei Prozent einzustellen. Experten erwarten für dieses Jahr daher moderate Anhebungen des amerikanischen Leitzinses, die erfahrungsgemäß quartalsweise erfolgen. Dementsprechend rechnet man mit drei Anpassungen, sollte die Konjunkturphase der amerikanischen Wirtschaft weiter anhalten. Aktuell bewegt sich der amerikanische Leitzins zwischen 1,25 Prozent und 1,50 Prozent.

Dax dreht nach Powells Rede ins Plus

Nach einem kleinen Absinken erholte sich der Dax nach Veröffentlichung der Rede des FED-Chefs und notierte bei 12.525 Zählern. Der EuroStoxx50 ging mit. Auch an der Wall Street atmeten Anleger und Analysten auf, der Dow Jones und der Nasdaq Composite gingen ebenfalls leicht ins Plus. Einige amerikanische Indizes notieren momentan nur wenige Prozentpunkte unter ihren Allzeithochs. Die Aussichten in den USA sind also positiv.

Wie sind die Aussichten in Europa?

In Europa wird derzeit alles vom vorherrschenden Brexit bestimmt und dessen Auswirkungen auf die Märkte diskutiert. Noch lässt sich kaum absehen, wie teuer der Brexit die Europäische Gemeinschaft zu stehen kommt. Demzufolge sind Experten und Anleger eher verhalten gestimmt. Ob und wie sich die Europäische Zentralbank an der Strategie der FED ausrichten wird, ist unklar. Bisher bleibt die EZB bei ihrer Nullzinspolitik, wie Ende Januar im Anschluss an die erste Sitzung zur Zinsausrichtung des EZB-Rats bestätigt wurde. Der Vizepräsident des EZB-Rats räumte allerdings mögliche Anpassungen des Leitzinses bei entsprechender Wirtschaftssituation oder einer Steigerung der Inflationsrate ein, aktuell bestünde jedoch kein Handlungsbedarf.

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