Wie hoch sind die Ordergebühren?

Der Handel mit Wertpapieren ist immer mit Ordergebühren verbunden, die der Anleger an die Bank oder an den Broker zahlen muss, über dessen Depot der Handel vorgenommen wird. Besonders Kleinanleger müssen diese Ordergebühren auch in ihre Kalkulation mit einbeziehen, wenn es um die Berechnung der möglichen Rendite geht. Denn wenn man zum Beispiel für 500 Euro Aktien handelt und beim Kauf und Verkauf zusammen schon 40 Euro an Ordergebühren zahlen muss, dann muss die Rendite schon fast zehn Prozent betragen, nur um die Kosten zu decken. Was die Höhe der Gebühren angeht, so lohnt ein Vergleich der Banken und Broker. Die Spannbreite der Ordergebühren ist insgesamt sehr hoch. Sie beginnt bei rund fünf Euro und endet bei etwa 50 Euro, wohlgemerkt für eine Order. Solche hohen Gebühren findet man allerdings nur noch relativ selten und meistens auch nur bei einem recht hohen gehandelten Gegenwert. Die Banken und Broker bieten auch ganz unterschiedliche Ordergebühren-Modelle an, von der „Order-Flat“ bis hin zu einer Gebührenberechnung, die auf der Höhe des Gegenwertes basiert.