Immer mehr Anbieter, besonders die Onlinebroker, werben heute mit einem kostenlosen Depot. Viele Kunden gehen allerdings dann von der Annahme aus, dass sämtliche Leistungen rund um die Depotführung kostenlos sind, und zwar inklusive des Wertpapierhandels. Diese Annahme ist allerdings leider falsch, denn das kostenlose Depotkonto beinhaltet lediglich, dass der Anbieter keine feste Depotgebühr erhebt. Die bei jeder Transaktion anfallenden Ordergebühren muss der Kunde nämlich auch bei einem kostenlosen Depot zahlen. Darüber hinaus ist ein sogenanntes kostenloses Depot auch nicht immer automatisch wirklich für jeden Kunden kostenlos. Das liegt daran, dass nicht wenige Banken und Broker die Kostenfreiheit mit einer Bedingung verknüpft haben. Eine übliche Bedingung ist zum Beispiel, dass der Kunde eine gewisse Mindestanzahl an Trades pro Quartal durchführen muss, damit die Kostenfreiheit auch „greift“. Schafft oder möchte der Kunde das nicht, werden die für die Bank „normalen“ Depotgebühren berechnet. Darüber hinaus sollte man sich nicht zu leicht von einem kostenlosen Depot beeinflussen lassen, denn es ist wesentlich wichtiger einen Anbieter zu finden, der möglichst geringe Orderkosten in Rechnung stellt.

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