Börsengang von Airbnb erfolgreich über die Bühne gegangen

Börsengang von Airbnb erfolgreich über die Bühne gegangen

Das wohl bekannteste Projekt der Sharing Economy, die Unterkunftsvermittlung Airbnb ist am 10. Dezember 2020 erfolgreich an der Börse gestartet. Trotz eines schwierigen Jahres für den Tourismus lief der Börsengang positiv ab.

Obschon das Onlineportal bereits im Jahr 2008 gegründet wurde, wurde bisher kein Börsengang angestrebt. Im Herbst 2019 kam dann der Umschwung und Airbnb kündigte den Börsengang für das Jahr 2020 an. Seit dem 10. Dezember 2020 ist die Aktie mit der ISIN US0090661010 im NASDAQ mit Sitz in New York handelbar. Die Airbnb-Aktie findet sich im Nasdaq Global Select Market und ist in zwei Aktienklassen erhältlich. Am 01.01.2021 notiert die Aktie bei 146,80 US-Dollar. Gestartet war der Ausgabepreis zum Börsenstart am 10. Dezember bei 146,00 USD.

Börsengang mitten in einer schwierigen Phase

Seitdem im Frühjahr 2020 Reisebeschränkungen in vielen Ländern aktiv wurden, gab es auch bei Airbnb einen Rückgang von Buchungen. Airbnb rechnet mit einem Einbruch beim Umsatz von 54 Prozent. Die Unternehmensbewertung wurde daher zuletzt im April 2020 auf 26 Milliarden US-Dollar gesenkt. Einen Monat später gab Airbnb bekannt, 1900 Stellen weltweit abzubauen, das entspricht etwa 25 Prozent des Personals.

Vier Millionen Gastgeber bieten Unterkünfte bei Airbnb an

Eine beachtliche Zahl von mehr als vier Millionen Gastgebern findet sich bei Airbnb, diese bieten ihre Domizile auf der bekannten Plattform an. Dazu zählen nicht nur Privatpersonen, sondern auch professionelle Anbieter von Unterkünften wie Hotelketten. In nahezu jeder Region rund um den Globus sind auf diese Weise Unterkünfte buchbar – von praktisch bis luxuriös. Und auch wenn es mal haarig wird, Airbnb unterstützt seine Gastgeber. Daher hat das Buchungsportal angekündigt, 250 Millionen Dollar für die von pandemiebedingten Stornierungen betroffenen Vermieter bereit zu stellen. Zusätzlich wurde ein Unterstützungsfonds für sogenannte Superhosts in Höhe von fünf Millionen Dollar eingerichtet.

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